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Lesung von Yvonne
de Bark im Diakonissen-Mutterhaus in Elbingerode Welches „schräge
Fachwissen“ eignen sich Mütter während ihrer gemeinsamen Jahre mit den
Kindern an? Diese Frage stand im Blickpunkt einer Lesung, zu der die
Konrad-Adenauer-Stiftung ins Diakonissen-Mutterhaus nach Elbingerode
geladen hatte. Dort stellte am Dienstag-Nachmittag die aus zahlreichen
Kinofilmen und TV-Serien bekannte Schauspielerin Yvonne de Bark ihr mit
großem Augenzwinkern und auch mit gewisser satirischer Handschrift
verfasstes Buch „Mamas wissen mehr“ vor. Moderiert wurde die Lesung von
Angela Gorr MdL. An Beispielen wie dem Erwerb von Grundkenntnissen in
Medizin während der Schwangerschaft, dem Umgang mit Müll im Haushalt
mit Kindern oder den unterschiedlichen Methoden zur Entsorgung von
Flecken beschrieb die Autorin jenes „Fachwissen“. Im Mittelpunkt all
jener Kenntnisse steht aber vor allem eines – die Liebe zum Kind.
![]() Die Schauspielerin
und Autorin Yvonne de Bark begeisterte mit einer Lesung zum Thema
"Mütterwissen"
Zudem unternahm
die Mutter zweier Kinder Kritik an audio-visuellen
Medien und den mit unzähligen TV-Serien oder Computerspielen
verknüpften kostspieligen Merchandising-Produkten. Dies schlug auch die
Brücke zum zweiten Buch, das Yvonne de Bark an jenem Nachmittag
vorstellte: In „Spielen macht schlau“ zeigt die Autorin, wie wichtig
das Spielen für die Entwicklung der Kinder ist – beginnend beim
Erkunden der Umgebung mit dem Mund im Säuglingsalter über die
„physikalischen Versuche“ beim Badespaß in der Wanne bis hin zu
Abenteuerspielen im Freien. Dabei erinnerte sie an unzählige Spiele,
die viele der Besucher aus der eigenen Kindheit kannten, heute aber
kaum noch gespielt werden. Statt „Schätzen“ wie Steinen, Schrauben oder
gar einem Taschenmesser finden sich heute meist Game-Boys oder Handys
in den Hosentaschen wieder, zudem sind die meisten Kinderzimmer mit
Fernsehern, Computern und anderer Unterhaltungstechnik ausgestattet.
Das Spielen verkommt zunehmend zum virtuellen Vergnügen, was massive
negative Auswirkungen auf die spätere Entwicklung der Kinder habe, etwa
aufgrund von Bewegungsmangel oder dem (Nicht-)Erkennen einfacher
Zusammenhänge in der Natur. (Text: Andreas Schulze)
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